Die nächste Ausgabe steht druckfrisch in den Haushalten. Natürlich können Sie auch online ein Blick reinwerfen. Die Themen:

> Grossbrand - Wie geht es weiter auf dem Areal der Ziegelei?

> Interview - Was beschäftigt unsere Teenager?

> Schulraummangel - Der erste Schritt auf dem politischen Parkett ist getan

> Aerobic-EM - Dättnauer Schülerinnen erfolgreich in Holland

... und vieles mehr! Viel Spass beim Lesen.


Hat Dättnau bald einen Laden?



Landbote vom 4. August 2015

Aus der Asche der Ziegelei könnte eine Migros-Filiale hervorgehen. Vor drei Wochen legte ein Brand die Ziegelei in Schutt und Asche. Erste Zukunftspläne gibt es schon, die Migros steht mit Besitzer Peter Keller in Kontakt. Auch der Quartierverein hat seine Anliegen vorgebracht.

 

Die Aufräumarbeiten bei der beim Grossbrand vom 8. Juli zerstörten Ziegelei im Dättnau sind zwar noch nicht abgeschlossen, dennoch gibt es schon erste Anzeichen, was aus der Brandruine werden könnte: Auf dem 30'000 Quadratmeter grossen Areal könnte eine Migros-Filiale entstehen.

Coop und Migros interessiert

Wie der Besitzer des Grundstücks, Peter Keller, sagt, liege ihm eine entsprechende Anfrage des Detailhändlers vor. Die Migros bestätigt, dass Gespräche mit Keller stattgefunden haben, allerdings könne man zum jetzigen Zeitpunkt keine näheren Auskünfte über die Pläne geben. Laut Keller, der auch Präsident der Keller AG Ziegeleien ist, gibt es zwei Möglichkeiten: die langfristige Variante, in der ein grosses Gesamtprojekt realisiert wird, und die kurzfristige, bei der die Migros vorerst in ein Provisorium ziehen würde. «Aber das alles sind erst Ideen, das braucht seine Zeit», sagt Keller. Nur schon die Planung könne mehrere Jahre in Anspruch nehmen. «Das Planen geht heutzutage ja meistens länger als das Bauen.» Dem Vernehmen nach ist auch Coop am Dättnau interessiert. Dies allerdings schon vor dem Brand, sagt Mediensprecherin Heidi Anderes. Das Quartier als Ganzes sei sehr interessant, Konkretes könne man momentan aber nicht sagen.

Artikel im Landboten online weiterlesen...


Hatha Yoga - neu im Dättnau ab 22. Oktober 2015



Hatha Yoga mit Hermine
www.esalen-winterthur.ch

Für viele ist Yoga zum Lebensweg geworden. Die stetige Auseinandersetzung mit Körper und Geist. Yoga ist eine spannende Herausforderung und ein wertvoller Ausgleich zum Alltag. Zugegeben, oft auch anstrengend für Praktikerinnen und Praktiker aller Stufen, weil man immer wieder seine Grenzen spürt. Doch der Lohn dafür ist reich: Gesundheit, ein vitales Körpergefühl, innere Zufriedenheit, Gelassenheit, Achtsamkeit, sowie Dankbarkeit und Lebensfreude. Menschen jeden Alters, sportliche und unsportliche können damit beginnen. Sofort. Es ist Ihre Entscheidung.

Wann
jeweils am Donnerstag um 19:15 – 20:30      
22.10. bis 10.12.2015 8 Lektionen à 75 Minuten

Wo
im Quartierraum

Kosten für 8 Lektionen
Fr. 160.- | für QV-Mitglieder
Fr. 200.- | für Nicht-Mitglieder


Bei genügend Anmeldungen wird dieser Kurs in unser Standartprogramm aufgenommen.


Infos und Anmeldung
Sandra Streicher unter 079 713 70 40 oder sportkurse(at)daettnau.ch

 

 


 

 

Es war sechs Uhr morgens, als die Polizei heute bei Peter Keller in Pfungen anrief. Sie informierte ihn darüber, dass die ehemalige Ziegelei im Dättnau brennt. Keller ist Präsident des Verwaltungsrats der Keller AG Ziegeleien, welche das Werk im Dättnau besitzt. Sofort machte sich der Patron auf den Weg, um sich selber ein Bild zu machen. «Alles war zerstört», sagt er. «Die Feuerwehr hatte keine Chance, etwas zu retten. Als sie kam, stand das Gebäude schon im Vollbrand.»



Ein Anwohner rief kurz vor 3.30 Uhr bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung in Zürich an und berichtete, dass die ehemalige Ziegelei an der Dättnauerstrasse brenne. Weshalb es zum Brand kam, ist unklar. Im Quartier spricht man von einem Blitz und einem gewaltigen Knall – diese These bestätigt die Kantonspolizei aber nicht. «Die Brandursache wird untersucht», heisst es. Den Schaden schätzt die Kapo auf mehrere Millionen Franken.

Anfällige alte Ziegeleien
«Den grossen Schaden haben die Mieter», sagt Keller. Der Betrieb stand seit 1974 still. «Alte Ziegeleigebäude waren schon immer anfällig auf Brände», sagt Keller. «Doch wer denkt schon, dass das wirklich passiert?» Im Innern standen offenbar immer noch alte Holzgestelle, die drei Stockwerke hoch und staubbedeckt waren. Dort wurden früher die Lehmziegel getrocknet.



Das Gebäude lag Keller aber nicht mehr am Herzen. Die Firma hat sich längst auf andere Standorte konzentriert, der Hauptsitz ist in Pfungen. «Doch für Winterthur war die Ziegelei von historischer Bedeutung», sagt Keller.


Er selber hat sich innerlich bereits vom Gebäude verabschiedet und überlegte, was anstelle der Ziegelei hätte entstehen können. «Umnutzen konnte man das Gebäude ohnehin nicht», sagt er, «denn es hatte eine labile Struktur und ist beispielsweise nicht mit einer alten Spinnerei zu vergleichen, in die heute Lofts eingebaut werden kann». Keller schwebte zum Beispiel ein Laden, Gewerbe und Wohnbauten an der Stelle der Ziegelei vor. «Schliesslich ist das Dättnau in einer grossen Entwicklung.» Darüber habe er mit der Stadt bereits Gespräche geführt. Nun muss er die Lage neu beurteilen. «Zuerst muss alles entsorgt werden.»

Mit Herzblut gesammelt
Ein Mieter, den der Brand hart getroffen hat, ist Balz Oertli. Er hat sein ganzes Lebenswerk verloren, wie er selber sagt. In der Ziegelei lagerte er rund zwei Dutzend Mercedes-Klassiker, die zwanzig bis vierzig Jahre alt waren. «Das sind geschichtlich wichtige Fahrzeuge und ich habe sie mit Herzblut gesammelt», sagt er am Telefon – hörbar emotional.

Der materielle Schaden betrage wohl rund eine Million Franken. Unschätzbar sei aber der ideelle Wert. «Da stand zum Beispiel ein ‹Monteverdi›, von dem es nur drei Prototypen für Mercedes gab.» Er habe nie grosses Aufheben um seine Sammlung gemacht, sagt Oertli. Doch neben der Arbeit hat der heute 72-jährige Pensionär viel Zeit und Geld in sein Hobby investiert. «Das hat mir immer Spass gemacht.»

Zwei von seinen Autos kamen sogar in Filmen vor: Eines im Spielfilm «Der Keiler» und eines in einem Kurzfilm mit Beat Schlatter. Kürzlich feierte dieser Streifen Premiere. Altershalber wollte sich Oertli zwar ohnehin von seinen Autos verabschieden. «Nun ist mir aber der Feuerteufel in die Quere gekommen.»

Artikel weiter Lesen im Landboten Online...

 

 


Landbote im Gespräch mit Susanne Heider



Die Aussenwacht von Töss hat sich längt zum attraktiven Wohnquartier entwickelt. Doch leider fehlen Beiz und Laden, sagt die Präsidentin des Quartiervereins.

 

Lesen Sie das interessante Interview hier!